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| ![]() Gesundheitskosten: Sack voll Rechnungen Urlaub in den USA kann teuer werden: Amerikanische Ärzte und Krankenhäuser zocken die ärmsten Bürger ab - und Reisende.
Jochen Siegle, DER SPIEGEL, 53/2004, Seite 45
In dem Artikel wird der Fall von Susanne Holzhausen beschrieben: Frau Holzhausen wurden nach einem Fahrradunfall in Kalifornien per Krankenwagen in das General Hospital gebracht. Trotz starker Nackenschmerzen, verschrieb man Ihr lediglich Schmerzmittel, anstelle Sie zu röntgen. Zurück in Deutschland wurde jedoch eine starke Nackenprellung diagnostiziert und das Krankenhaus in Kalifornien stellte 7000 Dollar in Rechnung, verteilt auf ein gutes Dutzend undurchsichtiger Einzelrechnungen. Unter anderem wurde das unterlassene Röntgen in Rechnung gestellt.
"Sowohl ihr Arbeitgeber als auch ihre private Krankenkasse in Deutschland, über die sie auch auslandsversichert ist, weigerten sich, derart wirre und offensichtlich falsche Rechnungen zu übernehmen. [...] Im US-Gesundheitssystem ist ein solches Abrechnungschaos offenbar alltäglich. "Hospitäler und Ärzte berechnen systematisch zu viel, frustrierten Patienten mit kryptischen Rechnungen und mit falsch berechneten oder überhaupt nicht erbrachten Leistungen", sagt Pat Palmer von Medical Billing Advocates of America. Mindestens acht von zehn Rechnungen sind gemäß ihrer Organisation fehlerhaft. "Zu Lasten der Patienten, versteht sich", so Palmer. [...] Wendy Segal schlägt sich professionell mit diesem Problemen herum. Als "medical claims assistant" hilft sie verzweifelten Patienten gegen 60 Dollar die Stunde mit deren Rechnungen [...] "Wer nicht genau aufpasst, bleibt auf Tausenden Dollar Behandlungskosten sitzen." [...] "Einige Kollegen wittern bei Ausländern einen regelrechten `Jackpot´", sagt eine Zahnärztin aus Oakland. [...]
Deutsche Verbraucherschützer warnen daher eindringlich davor, USA-Reisen ohne ausreichende Auslandsversicherung anzutreten - dem Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin zufolge gibt es beim Reiseschutz die größte Unterversicherung."
Erste Hilfe im Koffer
An Bord, August/September 2005, Seite 40
Aris K. Zantiotis, ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter des Kreuzfahrtspezialisten Insidian Seereisen in Frankfurt, empfiehlt einige Dinge als Grundausstattung in jeder Reiseapotheke mitzuführen. Während seiner 30-jährigen Kreuzfahrterfahrung musste er das ein oder andere schon selbst anwenden. [...]
Für bestimmte Reiseländer sind spezielle Zusatzimpfungen oder Vorsorgemaßnahmen zwingend erforderlich, wie beispielsweise bei einer Amazonas-Kreuzfahrt, die Insidian beispielsweise mit der Regal Princess anbietet. Diese Reise führt nicht nur von Fort Lauderdale nach Rio de Janeiro, sondern weit in den Amazonas bis nach Manaus hinein. Für das dreitägige Nachprogramm in Manaus sowie für das gesamte Amazonas-Gebiet ist eine Impfung gegen Gelbfieber zwingend vorgeschrieben. [...] Hier finden Sie den Originalartikel im pdf-Format für den Adobe Acrobat Reader. |
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